Museum Burg Linn
25.10.2013, 17:00 – 19:00

Krefelder Bierlandschaften

Werbeplakat für Rhenania / © Stadtarchiv Krefeld

Krefeld zählt zu den klassischen Altbierstädten am Niederrhein und verfügt über eine Brautradition, die zum Teil bis in das späte Mittelalter zurückreicht. In Krefeld-Uerdingen lassen sich urkundliche Erwähnungen von Bierbrauern bis ins Jahr 1255 zurückverfolgen. Auch in Krefeld selbst war das Bierbrauen wohl ebenfalls seit dem Mittelalter üblich, auch wenn erst ein Dokument von 1553 den konkreten Beleg darüber liefert.

Im 19. Jahrhundert entstanden im Zuge der Industrialisierung große Brauereien, die nicht nur Altbier herstellten. Den folgenden Konzentrationsprozess in der Brauereilandschaft hat kaum eine Krefelder Brauerei überlebt. Zuletzt wurde vor wenigen Jahren die Rhenania-Brauerei aufgekauft. Sie hat allerdings in der Königshofer-Brauerei eine würdige Nachfolgerin gefunden, die mit den alten Anlagen weiterarbeitet und expandiert. Daneben gibt es in Krefeld noch etliche Orte, an denen Brauerei-Geschichte lebendig wird. Die Traditionsbrauereien Herbst und Gleumes sind an den alten Standorten zumindest noch mit Gaststätten, aber auch mit der alten Braueinrichtung vertreten, ebenso das Haus Wienges, hinter dessen Gaststätte auf der Neusser-Straße sich noch das originale Brauhaus mit der Ausschankhalle aus der Zeit um 1900 befindet, ein wahres Kleinod und überregional einzigartig. Allein von der einstmals bedeutenden Brauerei Tivoli haben sich keine baulichen Reste erhalten.

Das vom Museum Burg Linn angebotene Exkursionsprogramm wird die Orte ehemaliger und aktueller Brautätigkeit in Krefeld aufzusuchen und einem interessierten Publikum erschließen.

Krefeld zählt zu den klassischen Altbierstädten am Niederrhein und verfügt über eine Brautradition, die zum Teil bis in das späte Mittelalter zurückreicht. In Krefeld-Uerdingen lassen sich urkundliche Erwähnungen von Bierbrauern bis ins Jahr 1255 zurückverfolgen. Auch in Krefeld selbst war das Bierbrauen wohl ebenfalls seit dem Mittelalter üblich, auch wenn erst ein Dokument von 1553 den konkreten Beleg darüber liefert.

Im 19. Jahrhundert entstanden im Zuge der Industrialisierung große Brauereien, die nicht nur Altbier herstellten. Den folgenden Konzentrationsprozess in der Brauereilandschaft hat kaum eine Krefelder Brauerei überlebt. Zuletzt wurde vor wenigen Jahren die Rhenania-Brauerei aufgekauft. Sie hat allerdings in der Königshofer-Brauerei eine würdige Nachfolgerin gefunden, die mit den alten Anlagen weiterarbeitet und expandiert. Daneben gibt es in Krefeld noch etliche Orte, an denen Brauerei-Geschichte lebendig wird. Die Traditionsbrauereien Herbst und Gleumes sind an den alten Standorten zumindest noch mit Gaststätten, aber auch mit der alten Braueinrichtung vertreten, ebenso das Haus Wienges, hinter dessen Gaststätte auf der Neusser-Straße sich noch das originale Brauhaus mit der Ausschankhalle aus der Zeit um 1900 befindet, ein wahres Kleinod und überregional einzigartig. Allein von der einstmals bedeutenden Brauerei Tivoli haben sich keine baulichen Reste erhalten.

Das vom Museum Burg Linn angebotene Exkursionsprogramm wird die Orte ehemaliger und aktueller Brautätigkeit in Krefeld aufzusuchen und einem interessierten Publikum erschließen.

Beginn: 17.00 Uhr bei Gleumes, Ausklang ca. 19.00 Uhr bei Wienges max. Teilnehmerzahl: 20 Kosten: Euro 8,- pro Person

Zu den Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter: Museum Burg Linn, Tel. 02151-15 53 90

Museum Burg Linn

Rheinbabenstr. 85
47809 Krefeld

+49(0)2151-155390
burglinn@krefeld.de

Öffnungszeiten:

  1. April - 31. Oktober, Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen: 10:00 bis 18:00 Uhr
  2. November - 31. März, Dienstag bis Sonntag und an den Feiertagen: 11:00 bis 17:00 Uhr

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